Eine kleine Geschichte über Käse

Vor Königen und Imperien, vor Metallwerkzeugen, der Töpferei und der Schrift gab es bereits Käse.


Schon 8000 v. Chr., also auch vor den Römern, haben Bauern der Jungsteinzeit Käse entdeckt, ein fester Stoff aus Protein.

Die Menschen der Jungsteinzeit entdeckten Schafe und Ziegen für sich und wie diese Milch produzieren.

Wenn Bauern frische Milch für eine paar Stunden in der Wärme stehen ließen, wurde sie sauer und fest.

Durch die Milchsäure gerinnen die Proteine in der Milch, die sich in großen festen und weichen Klümpchen sammeln und verbinden.

Später haben die Bauern das verbleibende Wasser abgegossen – die Molke.

Nun fanden die Bauern heraus, dass diese festen Stoffe (Käse) sehr köstlich und schmackhaft waren.





Nicht jede Kultur hat dieses Nahrungsmittel weiter genutzt, aber die meisten, fast alle in Europa, haben es zu vielen neuen, stärkeren und festere Sorten entwickelt.

Käse war damals ein sehr wichtiges Nahrungsmittel, weil es praktisch alle positiven Attribute der Milch.

Zum Beispiel hatte und hat Milch Lactose, ein Zucker, der für viele Menschen damals, aber auch heute schwer zu vertragen war.

Käse war sehr gut für die Römer, die fast ganz Europa beherrschten.

Jeder römische Soldat musste dieses Nahrungsmittel zu sich nehmen.

Nach dem Fall des östlichen römischen Reichs haben die Menschen des Mittelalters viele anderen Arten von Käse entdeckt.

Heutzutage wird Käse überall hergestellt und gegessen